Semantik von Programmiersprachen
Vorlesung und Übung, Bereich SWT, WS 2003/04
Diese Lehrveranstaltung ist für den zweiten und dritten
Studienabschnitt geeignet.
Vorlesung
Do 14.15-15.45 Uhr, D1.303, Beginn: 16. Okt. 2003
Übung
Do 16.00-17.30 Uhr, D1.303 (14-tägig)
Dozent
Ekkart Kindler
(mailto:kindler@uni-paderborn.de),
Raum E3.167
Voraussetzungen
Stoff des Informatik-Grundstudiums, insbes. Modellierung und
Grundlagen der Programmierung.
Prüfung
Je nach Anzahl der Teilnehmer wird am Ende des Semesters eine
mündliche Prüfung oder eine Klausur durchgeführt (voraussichtlich eine
mündliche Prüfung).
Inhalt
Die Semantik einer Programmiersprache ordnet jedem
syntaktisch korrekten Programm der Programmiersprache
eine präzise Bedeutung zu -- z.B. die mathematische Funktion,
die von einem Programm berechnet wird.
In der Vorlesung werden die verschiedenartigen Techniken zur
Definition einer Semantik einer Programmiersprache eingeführt.
Dazu gehören verschiedene Techniken der induktiven Definition,
des induktiven Beweisens und der Fixpunkttheorie. Mit Hilfe
dieser Techniken werden dann die operationale, die mathematische
und die axiomatische Semantik von Programmiersprachen definiert
und die Beziehungen zwischen den verschiedenen Semantiken
untersucht.
Unterlagen
Unter http://www.uni-paderborn.de/cs/kindler/Lehre/WS03/Semantik/unterlagen.html werden alle Unterlagen zur Vorlesung bereitgestellt
(Übungsblätter, Musterlösungen, ...).
Literaturauswahl
Die Vorlesung orientiert sich im wesentlichen an den beiden
folgenden Büchern:
G. Winskel:
The Formal Semantics of Programming Languages: An Introduction.
MIT Press 1993.
E. Best:
Semantik: Theorie sequentieller und paralleler Programmierung.
Vieweg, Lehrbuch Informatik 1995.