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Vorbesprechung
Mittwoch, der 25.10.2000 um 16:00 s.t. im F1.406
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Anmeldung
durch Email an mich
sowie Teilnahme an obiger Vorbesprechung
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Abgabe der schriftlichen Ausarbeitungen
(8-12 Seiten)
bis 17. Januar 2001
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Seminar (S2)
1. und 2. Februar 2001 im
Bildungs-und Seminarzentrum Willebadessen
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Prüfung
Für Seminare können Leistungsnachweise
gemäß Lehramts-Studienordnung sowie Diplom-
Prüfungsordnungen 2 und 3 vergeben werden.
Bei Studierenden nach DPO4 entspricht das
Seminar einem Punkt im Bereich MUA.
Inhalt
In diesem Seminar soll anhand einer Reihe ausgewählter Aufsätze
und Lehrbuch-Abschnitte die Schönheit von Problemlösungen aus
dem Bereich der Theoretischen Informatik demonstriert werden und
daß die Beschäftigung mit raffinierten Beweistechniken,
eleganten Argumenten und überraschenden Konstruktionen höchst
vergnüglich ist.
Inspiriert wird dieses Seminar durch das Buch
,,Perlen der Theoretischen Informatik`` von Uwe Schöning, in dem
er eine Sammlung von Ergebnissen vorstellt, die seiner Meinung
nach Highlights der Theoretischen Informatik darstellen.
Natürlich wird die Themenauswahl unseres Seminars durch den
Geschmack der Themensteller und ihre Arbeitsgebiete geprägt
sein.
Themen
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Proofs from The Book
Der berühmte ungarische Kombinatoriker
Paul
Erdös
sprach gerne über Das Buch, in welchem nämlich
Gott
die ultimativen Beweise mathematischer Theoreme aufbewahrt:
"Man muß nicht an Gott glauben, aber als Mathematiker
sollte man an Das Buch glauben."
Einige dieser Beweise von wirklich verblüffender Einfachheit
und Eleganz (zumal wenn sie alte offene Probleme lösen),
betreffen beispielsweise den Heiratssatz,
Cayley's Anzahl beschrifteter Bäume, den
5-Färbbarkeits-Satz, die Extremalität von
Turan-Graphen, die Null-Fehler Kapazität
gewisser Übertragungs-Kanäle und und und...
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Warum ist P<?>NP so schwer zu entscheiden?
1 000 000
US-Dollar erhält, wer
das berühmte Problem P<?>NP löst;
und dennoch widersetzt es sich nach wie vor der Entscheidung.
Gödels berühmter Unvollständigkeitssatz besagt, daß es
logische Aussagen gibt, die weder beweisbar noch durch ein
Gegenbeispiel widerlegbar sind. Gehört das NP-Problem
vielleicht dazu?
Fast alle heute bekannten Beweise über Turing-Komplexitäten sind
relativierbar; das heißt, sie funktionieren auch für
Orakel-Turingmaschinen. Andererseits zeigten Baker,Gill,Solovay,
daß eben solche Beweise nicht zur Entscheidung des
NP-Problems dienen können.
Nun sind Turingmaschinen ein bekanntermaßen unhandliches Rechenmodell.
Deshalb hat Valiant davon völlig unabhängige, rein algebraische
Formulierungen von P und NP vorgeschlagen und untersucht.
Oder lassen NP-vollständige Probleme sich eventuell doch in
Polynomialzeit
lösen?
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Mathematisches Programmieren:
Simplex-Algorithmus, Ellipsoid-Methode, interior-Point-Method,
LPtype-Problems, Property Testing
Gegeben eine nxd Matrix A
und den n-Vektor b. Entscheide, ob das Ungleichungssystem
A*x<=b
lösbar ist. Äquivalent: Entscheide für
n orientierte Hyperebenen im d-dimensionalen Raum,
ob der durch sie definierte Polyeder P nichtleer ist.
Falls nur ganzzahlige Lösungen x zulässig sind
-- äquivalent: P geschnitten mit Zd
sei nichtleer --
ist dies das bekanntermaßen NP-harte Problem
Integer Linear Program (ILP, nicht zu verwechseln
mit NLP).
Ohne diese Einschränkung ist dieses Lineare Programmieren
(LP) äquivalent zum Problem der Konvexen Optimierung,
das beispielsweise in der Wirtschaftswissenschaft ständig auftaucht.
Dort hat sich der bekannte Simplex Algorithmus als effizientes
Lösungsverfahren etabliert. Seine worst-case Laufzeit wurde von
V.Klee untersucht, über die erwartete Laufzeit randomisierter
Varianten ist jedoch fast gar nicht bekannt.
Einen Durchbruch brachte die sogenannte Ellipsoid Methode,
die sich teilweise auch auf Quadratisches Programmieren
anwenden läßt. In eine andere Richtung weist der
neue Algorithmus von Gärtner und Welzl für
LPtype problems. Und schließlich
kann man das Problem abschwächen, die Verletzung eines
kleinen Bruchteils der Constraints erlauben.
Alles in allem ein sehr interessantes Gebiet zwischen
Geometrie, Algorithmik und Stochastik.
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The Incompressibility Method
Lange Zeit schien die Kolmogorov Komplexität eine
rein theoretische Größe zu sein. In letzter Zeit lieferte
sie jedoch einige höchst elegante Beweise für Untere Schranken.
Beispielsweise braucht eine 1-Band Turingmaschine zur Erkennung der
Sprache
{anbn:n=1,2,3,...}
Laufzeit Omega(n log n),
für
{w#|w|w:w}
sogar Omega(n2).
Ganz neu sind Untere Schranken für erwartete Laufzeiten,
da diese sich bislang meist einer Analyse widersetzten.
So konnte zum Beispiel ein entsprechendes offenes Problem von
D. Knuth zum Thema shellsort in diesem Jahr endlich gelöst werden.
Andere Anwendungen betreffen Heilbron's Problem aus dem
Bereich der kombinatorischen Geometrie.
Siehe auch das Buch von P. Vitanyi!
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Der NP-Vollständigkeit trotzen: Arora's PTAS für das Euklische TSP
Kaum ein NP-vollständiges Problem ist so populär wie das Traveling
Salesperson Problem, liebevoll TSP genannt. Da es auch auf
gewöhnlichen, d.h. Euklidischen Landkarten NP-vollständig ist,
bleibt einem kaum etwas anderes übrig, als sich mit Näherungslösungen
zufriedenzugeben. Ein großes Ahh und Ohh ging durch die Fachwelt, als
S. Arora 1996 auf einer Tagung einen Approximationsalgorithmus vorstellte,
der beliebig nah an eine optimale Rundreise herankommen kann und
trotzdem bloß ploynomielle Laufzeit hat. In diesem Vortrag soll
Aroras Algorithmus aus der polierten Zeitschriftenversion von
1998 vorgestellt werden.
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Das AKS-Netzwerk: Sortieren am Limit
Sortiernetzwerke sind eine besondere Art vergleichsbasierter
paralleler Spezialhardware, die nichts anderes kann als zu sortieren,
aber das ungeheuer schnell, jedenfalls erhofft man sich das. Fast
30 Jahre lang vermutete man, daß es nicht möglich sei, ein
Sortiernetzwerk für n Zahlen zu entwerfen, das eine optimale
Beschleunigung, d.h. eine Sortierzeit von O(log n) erreichen könne,
doch drei ungarischen Forschern ist es gelungen, eine solche
Konstruktion durchzuführen. In diesem Vortrag soll die vereinfachte
Methode von Mike Paterson vorgestellt werden.
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Mann, ist das flach, Mann: Das Periodification-Scheme
Sortiernetzwerke haben einen Nachteil, der es oft verbietet,
daß man sie tatsächlich in Hardware realisiert: Es ist immer nur
ein kleiner Bruchteil aller Einzelkomponenten gleichzeitig aktiv,
ja, jede Komponente ist nur ein einzige Mal tätig und wird danach
nie wieder benötigt. 1994 wurde ein Verfahren vorgestellt, das
jedes Sortiernetzwerk derart umbaut, daß man immer wieder die
gleichen drei Schritte wiederholt und trotzdem fast so schnell
ist wie das ursprüngliche Netzwerk. Will man nun dieses Verfahren
in Hardware realisieren, braucht man nur diese paar Schritte
zu in Hardware zu gießen und kann deren Einzelkomponenten immer
und immer wieder verwenden. In diesem Vortrag soll dieses
Periodification Scheme anhand der Zeitschriften-Version von 2000
vorgestellt werden.
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Branching-Programme mit beschränkter Breite
Das Branching Programm ist ein Modell für die Berechnung
Boolescher Funktionen. Polynomiell-große Branching Programme
könnnen genau LOGSPACE entscheiden. Die Frage nach
der Mächtigkeit von Branching Programmen, die gleichzeitig
polynomiell-groß und beschränkt breit sind,
führte zu einem überraschenden Ergebnis.
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Dominos und logische Entscheidungsprobleme
Die Diagonalsprache und das Halteproblem sind bekanntlich
unentscheidbar. Hier soll nun ein weiteres Beispiel
vorgestellt werden: Die Überdeckbarkeit der Ebene
mit einer gegebenen Menge von Dominotypen.
Verglichen mit den ersten beiden, ist dieses Problem
von geradezu praktischer Relevanz.
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Probabilistische Konstruktionen und Universal Hashing
Mittels Randomisierung lassen sich viele Probleme
eleganter und vermutlich auch effizienter lösen als
deterministisch. Solche Algorithmen erwarten als 'Orakel'
eine Folge von Münzwürfen: polynomiell viele
unabhängige Zufallsbits, also Elemente eines exponentiell
großen Zufallsraums. In manchen Fällen genügt
jedoch die paarweise (oder auch: k-fache)
Unabhängigkeit. Diese lassen sich zu einem deterministischen
Polynomialzeit-Algorithmus 'de-randomisieren'.
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Die Probabilistische Methode und ihre Anwendungen
Wenn wir von einem zufälligen Graphen zeigen können,
daß er mit positiver Wahrscheinlichkeit eine Eigenschaft
E hat, dann ist damit auch klar, daß es Graphen mit
dieser Eigenschaft gibt.
So trivial diese Idee des berühmten ungarischen Mathematikers
Paul Erdös scheinen mag, als so mächtig hat sie sich erwiesen
für (nicht-konstruktive) kombinatorische Existenzbeweise.
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Ersetzt der Computer die Mathematiker?
Gibt es einen Algorithmus, der beispielsweise die Fermatsche
Vermutung entweder beweist oder widerlegt? Genauer: Sind
arithmetische Aussagen (mit Quantoren über natürliche
Zahlen) entscheidbar? Das ist das zehnte einer
berühmte Reihe von Problemen, die David Hilbert
Anfang des letzten Jahrhunderts gestellt hat.
Hier geht es auch um eine Variante des obigen Problems, bei dem
die Multiplikation nur mit Konstanten zulässig ist:
die Presburger Arithmetik.
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P=NP?
Ein linearer Entscheidungsbaum polynomieller Tiefe für KNAPSACK
KNAPSACK ist ein wohlbekanntes NP-vollständiges
Problem, man geht also allgemein davon aus, daß es nicht in
polynomieller Zeit lösbar ist. Für lineare
Entscheidungsbäume, d.h.
Algorithmen, die n relle Zahlen als Eingabe bekommen und nur lineare
Operationen (+,-, Multiplikation mit Konstanten) und if-Abfragen
ausführen können, wird ein polynomieller Algorithmus für das
Rucksackproblem vorgestellt.
Diese Bäume liefern jedoch ein nicht-uniformes Modell:
für jede Eingabelänge n wird ein neuer
Algorithmus (dessen Größe mit n wächst) angegeben.
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P<>NP?
Eine untere Schranke über die Tiefe algebraischer
Berechnungsbäme für KNAPSACK
Algebraische Berechnungsbäume stellen ein abstraktes Modell für
Algorithmen dar, in denen Eingaben aus n reellen Zahlen
bestehen: In einem Rechenschritt dürfen auf Eingaben,
Konstanten und vorher berechneten Werte arithmetische
Operationen (+,-,*,/) ausgeführt oder bedingte Sprünge
(if-Abfragen) durchgeführt werden. Ben Or benutzt eine
sehr schöne Technik, um in diesem Modell untere
Laufzeitschranken nachzuweisen. Dieses läßt
sich insbesondere auf das Rucksackproblem anwenden.
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Backwards-Analysis in Algorithmischer Geometrie
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Open Problems -- leicht zu erklären, schwer zu lösen
Viele Probleme, gerade aus der Geometrie, lassen sich leicht
erklären, ihre Antwort ist jedoch noch immer offen.
Die interessantesten sind auf einer
eigenen
WWW-Seite zusammengefaßt.
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Splay-Trees
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Linke Strategien zur Last-Balancierung
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Alles über Routing in Hypercubes
Der Hypercube ist eine sehr populäre Verbindungstopologie für
Computernetzwerke. Das Routen von Permutationen zwischen den einzelnen Knoten
dieses Netzwerks benötigt sehr viel Zeit wenn man ein deterministisches
Modell zu Grunde legt.
Wenn man aber Randomisierung erlaubt, wird plötzlich
alles besser.
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Das Growing-Rank Routing-Protokol
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Ene-meme-muh und raus bist Du: Online Paging
Üblicherweise ist ein kleiner Teil des Speichers eines Computers ein
sehr schneller Cache. Dieses Thema beschäftigt sich mit
Paging-Strategien, die jeweils entscheiden, welches Objekt aus dem Cache
verdrängt werden soll, wenn ein neues Objekt in den Cache geladen wird.
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Raus bist Du noch lange nicht: Caching in Networks
Dieses Thema beschäftigt sich mit der Datenverwaltung in Netzwerken.
Dabei reicht es nicht, einfach für den Speicher eines Computers im
Netzwerk eine Paging-Strategie einzusetzen, da z.B. beim Löschen von
Objekten berücksichtigt werden muß, daß niemals die letzte Kopie eines
Objektes gelöscht werden darf.
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Wie werde ich Millionär: Beweis der Güte des Consistent Hashing
Dieses Thema beschäftigt sich mit dem Verteilen von Datenblöcken auf
Festplatten. Leighton et al haben einen randomisierten Algorithmus
vorgestellt, der Daten sehr gleichmäßig über eine sich
ändernde Anzahl von Platten verteilt.
Der Beweis der Güte benutzt Chernoff
Bounds und einige kleine 'Tricks'.
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Pebbles: Ein Spiel mit Murmeln und seine Anwendungen
Bei Pebbles handelt es sich um ein Spiel auf Graphen
mit einfachen Regeln aber überraschenden Konsequenzen
für den Speicherplatzbedarf von Programmen.
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Warum VMware effizient Windows und Linux
simuliert -- Die theoretischen Grundlagen von VMware
VMware ist eine hocheffiziente Software, die einen PC auf einem
PC simuliert. Damit ist es möglich, auf einem Linux-PC in einem eigenen
Prozeß bzw. Fenster einen Windows-PC zu simulieren (ebenso umgekehrt).
Grundsätzlich stellt VMware auf dem Hostbetriebssystem eines
PCs eine vollwertige Simulation eines PCs bereit, auf dem ein beliebiges
Gastbetriebssystem läuft. Dieses geht kurioserweise so weit, daß
auf dem simulierten PC sogar BIOS Updates eines virtuellen Flashroms durchgeführt
werden. Die theoretische Grundlage einer solchen Simulation beantwortet
die Frage, ob eine Simulation ohne großen Effizienzverlust möglich
ist. Die Simulation einer Maschine auf einer anderen ist relativ einfach
und taucht als Grundlage in Komplexitätsvorlesungen auf. Interessanterweise
löst ein solcher Simulatior nicht das Grundproblem von VMware. Der
Host PC muß eine Kontrolle über die Rechenschritte des simulierten
Gastes haben, damit beispielsweise bei I/O kritischen Abschnitten jederzeit
die entsprechende Hardware vorgetäuscht werden kann. Erreichbar ist
das durch die schrittweise Abarbeitung der Befehle. Dieses ist aus Effizienzgründen
zu teuer. Wünschenswert ist die Simulation einer festen Anzahl
von k Schritten. Das entsprechende theoretische Problem
gestaltet sich schwierig, war lange Zeit offen und wurde 1982 durch Fürer
gelöst. Die Lösung mit Hilfe eines distributiven Zählers
stellt eine sehr schöne, leicht einsichtige Grundidee dar. (Als
Folge dieses Satzes konnte auch die enge Zeithierarchie gezeigt
werden.) Im Seminar soll die Idee und Beweisführung vorgestellt werden,
sowie die Frage geklärt werden, in welchen Punkten die Lösung
von VMware sich von dem Modell Fürers unterscheidet.
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Das Perzeptron-Konvergenztheorem
Das Perzeptron ist ein Grundbaustein neuronaler Netze:
Übersteigen die an seinen Eingängen anliegenden
(gewichteten) Reize einen gewissen Schwellwert, so gibt
es seinerseits Reize ab. Durch
Training lassen sich seine Gewichte ändern:
es kann 'lernen' wie das menschliche Neuron.
Hier soll nun untersucht werden, welche Eingangsmuster
in endlicher Zeit lernbar sind.
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Algorithmisches Lernen
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Buffer-Trees: Aus alt mach neu
(a,b)-Bäume sind eine gut erforschte Struktur
der Informatik und dienen
als Grundlage der Buffer-Trees. Jeder Knoten im Baum wird dabei mit
einem Puffer bestimmter Größe erweitert. Im Bereich der Externen
Algorithmen kann man mit diesen Strukturen zahlreiche Probleme lösen.
In Vortrag soll diese Struktur vorgestellt und ihre günstigen
Eigenschaften für Externe Algorithmen aufgezeigt werden.
Literatur
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Rahmenrichtlinien für Seminare
- Ausgewählte Originalaufsätze bzw. Abschnitte aus Lehrbüchern, sowie
- Uwe Schöning:
«Perlen der Theoretischen Informatik»,
BI Wissenschaftsverlag 1995, 41TVA2403 und 60TVA2411
Dieses Buch gibt es im Semesterapparat in der Bibliothek.
Donnerstag, den 1.2.2001
Freitag, den 2.2.2001
Bildungs- und Seminarzentrum Willebadessen
Alter Markt 5
D-34439 Willebadessen
05646/9810
mailto:bildungsstaette@agnrw.de
http://www.auslandsgesellschaft.de
- mit dem Auto
über die BAB44 Dortmund-Kassel, Abfahrt Diemelstadt (Richtung
Bad Driburg). In Willebadessen finden Sie die Einfahrt direkt neben
der Volksbank.
- mit Bus/Bahn:
Die Buslinie 545 verbindet den Bahnhof Altenbeken
direkt mit der Internationalen Bildungsstätte.
Ab Paderborn Bahnhof gibt es auch die
Buslinie 201.
Martin Ziegler