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Vorlesung (V2)
Mo 11.15 - 12.45 E2.310 F. Meyer auf der Heide
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Übung (Ü1)
Mo 8.15 - 9:00 E2.310 1 M. Ziegler
Mo 10.00 - 10:45 E2.310 2 M. Ziegler
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Prüfung
Wer nach der DPO 4 oder der neuen Lehramtsstudienordnung studiert,
kann im Anschluß an »Komplexitätstheorie I« benotete, mündliche,
ca. 30-minütige Prüfungen bei Prof. Meyer auf der Heide ablegen:
entweder am 23.Februar oder am 3.April 2001. Anmeldungen per Email.
Für Studierende in anderen Prüfungsordnungen stehen nach dem Ende
des SS2001 Termine für mündliche Prüfungen über »Komplexitätstheorie
I+II« zur Verfügung.
Inhalt der Vorlesung
Die Komplexitätstheorie versucht, algorithmische
Problemstellungen nach ihrem
Bedarf an Ressourcen wie z.B. Rechenzeit oder Speicherplatz zu klassifizieren.
Der Idealfall ist, daß man (bzgl. eines festen Rechenmodells) einen
Algorithmus angibt, der das Problem löst (obere Schranke: Entwurf
effizienter Algorithmen) und zeigt, daß dieser Algorithmus optimal ist, d.h.
daß kein (z.B.) schnellerer Algorithmus das Problem löst (untere Schranke). In
mächtigen Modellen wie Turingmaschinen, Registermaschinen oder Schaltkreisen
ist man bisher nicht in der Lage, solche »exakten Komplexitätsschranken« für
Probleme anzugeben. Dennoch kann man wichtige, interessante Aussagen machen:
Zum einen können in eingeschränkten Rechenmodellen untere Schranken
nachgewiesen werden, zum anderen kann durch Vergleich von Komplexitätsklassen in
vielen Fällen Evidenz für die Schwierigkeit von Problemen angegeben werden,
siehe z.B. das Konzept der NPVollständigkeit.
Es werden u.a. folgende Themen behandelt:
- Einleitung
- Turingmaschinen
- Eine untere Schranke für 1-Band-Turingmaschinen
- Vergleiche zwischen Komplexitätsklassen, Hierarchiesätze
- Nichtdeterministische Turingmaschinen
- NP-Vollständigkeit
(Erweiterung des Kapitels aus der Grundstudium-Vorlesung)
- Die Klasse PSPACE
- Unentscheidbarkeit der Arithmetik
Weitere Informationen
- Zur Vorlesung gibt es ein Skript.
- Für Übungszettel
1,
2,
3,
4,
5,
6,
7,
8,
9,
10,
11,
12,
und
13
ist der Zug schon abgefahren.
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Blatt 14
ist abzugeben bis zum 10.2.2001 13:00.
- Zur Vorbereitung auf eine mündliche Püfung
empfehle ich Blatt 15.
- Bei Springer kann man nachlesen,
was die Komplexitätstheorie für die Praxis leistet
(geht allerdings nur beim Surfen von der Domäne uni-paderborn.de)
- Nächstes Semester wird diese Veranstaltung fortgeführt als
Komplexitätstheorie II
- Bereits in diesem Semester gibt es als nützliche
Parallelveranstaltung das Seminar
Perlen
der Theoretischen Informatik
- Sprechstunde: Mittwochs 13:30-14:30 im F1.301 sowie nach Vereinbarung
Literatur
- C. H. Papadimitriou:
«Computational complexity», Addison-Wesley, 1994
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Bernard M. Moret:
«The Theory of Computation», Addison-Wesley 1998
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John E. Savage:
«Models of Computation -- Exploring the Power of Computing»,
Addison-Wesley 1998
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J. E. Hopcroft, J.D. Ullmann:
«Introduction to Automata Theory, Languages and Computation»
Addison-Wesley 1979
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M. Sipser:
«Introduction to the Theory of Computation»
PWS Publishing Company, 1997
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H.R. Lewis, C.H. Papadimitriou:
«Elements of the Theory of Computation»
Prentice-Hall
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U.Schöning
«Perlen der Theoretischen Informatik»
BI-Wissenschaftsverlag, 1995
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U. Schöning
«Theoretische Informatik kurz gefaßt»
Spektrum Akademischer Verlag 1997
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K. W. Wagner
«Einführung in die theoretische Informatik, Grundlagen der Modelle»
Springer Verlag
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I. Wegener
«Theoretische Informatik»
Teubner-Verlag
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M. R. Garey, D.S. Johnson
«Computers and Intractability - A Guide to the Theory of NP-Completness»
W. H. Freeman and Company
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R.Motwani, P.Raghavan
«Randomized Algorithms»
Cambridge University Press, 1995
- Rüdiger Reischuk:
«Einführung in die Komplexitätstheorie»
Band 1, Teubner 1990
Zur Vorlesung gibt es einen Semesterapparat in der Bibliothek, in dem einige
der oben angegebenen Bücher zu finden sind.
Martin Ziegler