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GruppenfotoFür eine größere Version des Bildes bitte auf das Bild klicken. 1.)Lineare ProgrammierungDie Lineare Programmierung beschäftigt sich mit dem Optimieren linearer Zielfunktionen, die durch lineare Gleichungen oder Ungleichungen beschränkt sind. Hauptanwendungsgebiet der Linearen Programmierung ist das Operations Research. In praktischen Anwendungen wird oft der Simplexalgorithmus eingesetzt, der jedoch im ungünstigsten Fall exponentielle Laufzeit haben kann. Ein polynomieller Algorithmus ist die Elipsoid-Methode, die sich jedoch in der Praxis nicht einsetzen lässt. Betreuer: Friedhelm Meyer auf der Heide 2.)Reelle Semi-Entscheidbarkeit Wann eine Turingmaschine eine Sprache -- d.h. eine Menge L endlicher Zeichenketten -- akzeptiert, wurde im Grundstudium definiert und
an Beispielen (Halteproblem, Diagonalsprache) untersucht. Wie
verhaelt es sich aber mit Mengen reeller Zahlen wie beispielsweise
der Einheitskreisscheibe oder dem Graph der Exponentialfunktion?
Hier gibt es im Wesentlichen zwei Arten erweiterter Turingmaschinen,
die auf verschiedene, sinnvolle Definitionen von "reeller Semi-
Betreuer: Martin Ziegler 3.)Proseminar: HashverfahrenUm eine Menge von Datensätzen mit je eindeutigen Schlüsseln aus einer Menge K möglicher Schlüssel so zu speichern, dass die Operationen Einfügen, Löschen und Suchen effizient durchführbar sind, wird bei Hashverfahren versucht, durch Berechnung den Speicherort des Datensatzes mit z.B. Schlüssel k zu ermitteln. Die Datensätze werden in einem linearen Feld der Größe m mit den Indizes 0,..., m -1 gespeichert, der Hashtabelle. Eine Abbildung, die Hashfunktion h : K -> {0,..,m-1} ordnet jedem Schlüssel k einen Index h(k) mit 0 <= h(k)<= m -1 zu, die Hashadresse. Betreuer: Mario Vodisek, Gunnar Schomaker Seminar 1: Consistent HashingDescribes a family of caching protocols for distributed networks that can be used to decrease or eliminate the occurrence of hot spots in the network. Our protocols are particularly designed for use with very large networks such as the Internet, where delays caused by hot spots can be severe, and where it is not feasible for every server to have complete information about the current state of the entire network. The protocols are easy to implement using existing network protocols such as TCP/IP, and require very little overhead. The protocols work with local control, make efficient use of existing resources, and scale gracefully as the network grows. Our caching protocols are based on a special kind of hashing that we call consistent hashing. Roughly speaking, a consistent hash function is one which changes minimally as the range of the function changes. Betreuer: Mario Vodisek Seminar 2: cuckoo hashing - explanation of a new hashing data structure Definition: A dictionary implemented with two hash tables, T1 and T2, and two different hash functions, h1 and h2. Each key, k, is either in T1[h1(k)] or T2[h2(k)]. A new key, k, is stored in T1[h1(k)]. If that location is already occupied by another key, l, the other key is moved to T2[h2(l)]. Key are moved back and forth until a key moves to an empty location or a limit is reached. If the limit is reached, new hash functions are chosen, and the tables are rehashed. For tables that are a bit less than half full and universal hashing functions, performance is good. A key is deleted by removing it from a table. Weitere Informationen zu: cuckoo hashing und Consistent Hashing 4.)Paging Das Paging Problem ist vielleicht das bekannteste Online Problem. Um den Zugriff auf die Festplatte (langsamer Speicher) zu beschleunigen, wird ein Teil der angefragten Speicherseiten in einem schnellen Speicher (Cache) zwischengespeichert. Wiederholte Anfragen können so sehr schnell bearbeitet werden. Da der Cache jedoch nur wenige Seiten speichern kann, muss Online, d.h. ohne Wissen über die zukünftigen Seitenanfragen, entschieden werden, welche Seite aus dem Cache entfernt wird um Platz für eine neu angefragte Seite zu schaffen. 5.)Markovsche Prozesse im Casino
Dieser Vortrag soll sich mit der Theorie und Praxis der Markovschen Prozesse befassen. Es wird besonders viel Wert auf die Frage über die Konvergenzgeschwindigkeit der Prozesse gelegt. Somit können wir beispielsweise präzise berechnen wie lange man ein Deck von Spielkarten mischen muss, um eine wirklich faire Verteilung der Karten zu erreichen. Das Problem ist prominent und deren Lösung hat es sogar einmal in die New York Times geschafft (was für mathematische Probleme an sich nicht üblich ist). 6.)Vervollständigung Lateinischer Quadrate:Lateinische Quadrate wurden bereits im Altertum betrachtet. Man erhält ein Lateinisches Quadrat der Ordnung n, indem man die Felder eines (n x n)-Quadrates so mit den Zahlen 1, 2, ..., n füllt, dass jede Zahl genau einmal in jeder Zeile und genau einmal in jeder Spalte steht. Wir betrachten das Problem, wann ein Quadrat, das schon einige Einträge vorgegeben hat, zu einem Lateinischen Quadrat gleicher Ordnung vervollständigt werden kann. Proseminar: Seminar: Literatur: Proofs from THE BOOK; Martin Aigner, Günter M. Ziegler; Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2003. Betreuerin: Bettina Rehberg 7.)The robot worth loglog(n) pebbles One robot may try to explore unlabelled directed graph, but since it cannot distinguish nodes of the graph it will ceirtenly fail. First we will observe that two robots can explore graphs with high conductance. We will also find a new application for a simple tool, namely a pebble. One robot using loglog(n) pebbles can efficiently explore the given graph too! Seminar: 8.)Rudolf Ahlswede erhielt kürzlich den Shannon-Preis. Sicherlich auch für seine Arbeit im Bereich des Network Codings, welches nicht nur effiziente robuste Nachrichtenübertragung in drahtlosen Netzwerken ermöglicht, sonder auch Microsofts Antwort auf Bittorrent darstellen soll. Letztere ist ein Peer-to-Peer-Netzwerk welches im Moment 50% des Internetverkehrs einnimmt (hoffentlich alles legal). Proseminar: Seminar: 9.)Wegberechnung mit bewegten HindernissenSeminar: Literatur: Proseminar: Betreuer: Olaf Bonorden 10.)Proseminar: Konstruktion von Hashfunktionen mit beschränkter Unabhängigkeit
Hashfunktionen sind Funktionen, bei denen die Funktionswerte in abhängigkeit vom Eingabewert zufällig gewürfelt werden. Man benutzt sie beispielsweise, um zu speichernde Daten auf Speicherbereiche zu verteilen. Wenn man eine vollständig zufällige Verteilung der Daten erreichen wollte, bräuchte die Hashfunktion in etwa so viel Platz wie die Daten selbst, da alle Funktionswerte der Hashfunktion gespeichert werden müßten. Dies soll vermieden werden durch die Konstruktion von Hashfunktionen mit beschränkter Abhängigkeit, die nur noch konstanten Platz im Speicher belegen. Seminar: The space complexity of approximating the frequency moments Im Seminarthema wird eine Veröffentlichung von Alon, Matias und Szegedy vorgestellt, die 2004 mit dem Gödelpreis ausgezeichnet wurde. In ihr werden die Grundlagen für den immer weiter wachsenden Bereich der Datenstromalgorithmen gelegt. Hierbei geht man davon aus, daß die Eingangsdaten für ein Problem in Form eines Datenstroms vorliegen, den man jedoch nur ein einziges mal sequenziell lesen kann und danach nicht weiter speichern kann. Betreuer: Gereon Frahling 11.)Sortieren auf der Grafikkarte Für eine Reihe von Problemen in der Computergraphik ist die Sortierung von Objekten nach Sichtbarkeit von Bedeutung. Eine Anwendung ist beispielsweise die Darstellung von transparenten Objekten. Wird ein Polygon von einem anderen verdeckt, so muss das hinten liegende Polygon zuerst gezeichnet werden. Grafikkarten verfügen mittlerweile über Operationen, durch die sich Überschneidungen im Bildraum feststellen lassen. Diese Operationen können in einem Sortieralgorithmus verwendet werden, um eine korrekte Tiefensortierung zu erzeugen. 12.)Online-NavigationBei Online-Navigationsproblemen geht es darum, dass ein Roboter in einer unbekannten Umgebung den Weg zu einem Zielpunkt finden muss und weder Lage noch Position von Hindernissen kennt. Dabei bewertet man die Güte eines Algorithmus, indem man die gefundene Lösung mit der optimalen Lösung vergleicht (die offline bzw. mit globalem Wissen ermittelt wird) und daraus das so genannte kompetitive Verhältnis bestimmt. Für die folgenden beiden Probleme existieren deterministische und randomisierte Online-Algorithmen, wobei die randomisierten Algorithmen bessere Schranken liefern. Proseminar: The Cow-Path Problem Das Cow-Path-Problem besteht darin, dass eine kurzsichtige Kuh ein Loch in einem Weidezaun sucht. Sie darf an dem Weidezaun entlanglaufen, aber weiß nicht, in welcher Richtung sich das Loch befindet. Für das Cow-Path-Problem gibt es einen optimalen Online-Algorithmus mit einem kompetitiven Verhältnis von 9. Eine randomisierte Strategie liefert in diesem Fall eine bessere Schranke. Seminar: The Wall-Problem Beim Wall-Problem muss ein Roboter eine Wand erreichen, wobei ihm der Weg durch rechteckige Hindernisse versperrt wird. Ein optimaler deterministischer Algorithmus liefert ein kompetitives Verhältnis von O(sqrt(n)), wobei n die euklidische Distanz zwischen Start und Ziel ist. Auch in diesem Fall kann durch einen randomisierten Algorithmus die Schranke verbessert werden. Betreuer: Stefan Rührup 13.)3D Visibility ComplexSichtbarkeit ist eines der grundlegenden Probleme in der Computergrafik. In vielen Anwendungen möchte man zu einem gegebenen Standpunkt wissen welche der vor einem stehenden Objekte oder welche Teile davon sichtbar sind. Bei einer leichten Bewegung des Beobachters kann sich die Sichtbarkeit von Objekten sehr stark ändern; beispielsweise wenn man um die Ecke eines Hauses schaut und dahinter ganze Zeilen von Häusern auftauchen. Ebenso ist es jedoch möglich, dass dahinter nichts erscheint und sich die Menge der sichtbaren Objekte oder Objektteile nicht geändert hat. Interessant ist daher die Frage wieviele Standpunkte es gibt, bei denen sich die Sichtbarkeit ändert oder gleich bleibt. Seminar: Proseminar: Computational Geometry - Algorithms and Applications Betreuer: Matthias Fischer
Sollten auf der Seite Informationen fehlen oder falsch sein, bitte wir dies per E-Mail Matthias Fischer zu berichten. |
Letzte Aktualisierung: 20 April, 2006 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||